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Gerade in unserer heutigen Zeit und dem Lärm dieser Welt fühlen sich immer mehr Menschen zur Einsamkeit hingezogen. Tempo, Geschäftigkeit und der Druck, immer mehr zu geben, sind all jene Dinge, die auf vielen so schwer lasten, dass sie daran zu zerbrechen drohen. Der Rückzug aus der Gesellschaft ist nicht nur im Phänomen der Hikikomori zu erkennen, sondern ist wesentlicher Bestandteil des neuen Stücks von CygnosiC.
Im Zentrum des neuen Songs von Georgios Psaroudakis, besser bekannt als CygnosiC, steht ein Hesychast, ein orthodoxer Mönch, der in der Einsamkeit den Dialog mit Gott sucht. Das Wort selbst leitet sich ab von ήσυχία (isychía) und bedeutet Stille, Ruhe. Das lyrische Ich des Stücks sucht also bewusst diese Einsamkeit, weiss darum, dass seine Handlungen ungesehen bleiben, die Gedanken unausgesprochen.
Der Chorus zeigt sich kämpferisch: «They’ll never see me broken.» Das Stück porträtiert den Mönch in seinem gesamten Werdegang, vom Entscheid, in die Einsamkeit zu gehen bis hin zur selbstbewussten Aussage, dass sie ihn nicht als gebrochenen Menschen erleben werden.
Das Stück «The Hesychast» eröffnet die Welt eines neuen Albums. Es ist ein Stück, dessen Themen aktuell sind – und auch zeitlos. Die für die Szene typische Abkehr von Normativität spiegelt sich hier in der Geschichte des Mönches wider, der seinen Weg zum eigenen Frieden finden will.

Geschrieben von: the.goth.teacher
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