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CD REVIEWS

‚Ghostlight‘: POETS OF THE FALL im Geisterlicht

today7. Mai 2022 16 2

Hintergrund
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Ein Licht am Ende des Tunnels erschufen POETS OF THE FALL am 29. April mit ihrem neunten Studioalbum ‘Ghostlight’ und verjagten damit erfolgreich die bösen Geister der letzten zwei Jahre.

Auch wenn es sich bei dem Langspieler eher um ein eines der ruhigeren Klangwerke handelt, verstehen es die Finnischen Rocker ausgezeichnet, ihre Anhängerschaft wärmstens abzuholen.

Eine mystische Einleitung zum neuen Album gibt uns der Track „Firedancer“, ganz so, als würden uns die POETS auf eine geheimnisvolle Geisterbahnfahrt einladen wollen. Eingehüllt in geschmeidig tanzende Flammen, geht es mit „Requiem For My Harlequin“ weiter.

Die Single fand ihr Release bereits am 01. April 2022 und diente als erster zartschmelzender Vorgeschmack auf das neue Gesamtwerk.

 

 

Emotionale Impressionen bieten uns die “Sounds of Yesterday”. Softer, als Marko Saaresto mit seiner “Kopfstimme”, kann man eine Rock Ballade wohl kaum vortragen. Dieser Track schmilzt quasi im Ohr der Hörerschaft.

“Revelations” dagegen empfängt uns etwas rockiger, dennoch mit freundlichen Gitarrenklängen, die den Track in seiner harmonischen Offenbarung untermalen.

 

 

Ein wenig Pop-lastiger klingt dagegen “Heroes and Villains”. Keinesfalls respektlos soll es klingen, wenn die Autorin schmunzelnd assoziiert, dass die Bösewichte von den Helden mit Wattebäuschen abgeworfen werden, hätte sie sich doch hinter diesem Titel ein wenig mehr Track-Power erhofft. Doch die Message zählt. Ihr entscheidet, ob ihr Held oder Bösewicht sein wollt. Trefft eure Wahl und geht mit magievoller Lebenslust voran, die uns das Sextett in “Lust For Life” ans Herz legt.

Der siebte Song des Albums schickt uns auf wieder die Jagd. Ihr kennt das. Bevor man die Hauptquest lösen kann, müssen zunächst die Nebenquests erledigt werden. Also folgt zunächst den kleinen Lichtern in “Chasing Echoes”, sammelt sie ein und genießt dabei die romantische Stimmung der flammenden und wegweisenden Zünglein, Richtung “Weaver of Dreams” und lasst euch in die poetische Traumwelt der Rock-Finnen einspinnen.

Der aufmerksame Leser hat es sicher schon erkannt. Besonders rasant geht es in der Geisterbahn nicht zu und auch nicht besonders gruselig. Dennoch bereitet uns das Gitarren lastige “Hello Cabaret” weich, aber konsequent, auf die Endstation “Beyond the Horizon” vor.

Der Track bündelt und verschmilzt alle erlangten Elemente des Albums zu einem konzentrierten ‘Ghostlight’ und endet auf die mystische Art und Weise, mit der wir auch empfangen wurden.

Insgesamt haben POETS OF THE FALL hier ein absolut atmosphärisches Album geschaffen. Eine balladenhafte Mischung aus Pop, Rock und Alternative beleuchtet allerdings hauptsächlich die friedlichen Geister der Gitarrenmusik unter euch. Wer sich den Alltagsdämonen entziehen mag, zünde sich einige Lichtlein an- Kerzen sind hier sicherlich eine angebrachte und gemütvolle Option- und lasse ‘Ghostlight’ einfach für sich wirken.

 

 

POETS OF THE FALL sind:

Gesang, Marko Saaresto

Lead-Gitarre, Olli Tukiainen

Keyboard, Markus Kaarlonen

E-Bass, Jani Snellman

Rhythmus-Gitarre, Hintergrundgesang, Jaska Mäkinen

Schlagzeug, Perkussion, Jari Salminen

 

 

Wer nun auf den Geschmack des Alternative-Rock gekommen ist, findet >>HIER<< den neuen Langspieler.

 

 

Tracklist

01. Firedancer

02. Requiem For My Harlequin

03. Sounds of Yesterday

04. Revelations

05. Heroes and Villains

06. Lust For Life

07. Chasing Echoes

08. Weaver of Dreams

09. Hello Cabaret

10. Beyond the Horizon

Websites

https://poetsofthefall.com/
https://www.facebook.com/poetsofthefall/

Geschrieben von: Prinzessin Prisma

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