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CD REVIEWS

Auf Augenhöhe mit dem Endgegner: HOCICO mit ‘HyperViolent’

today1. Mai 2022 15 2

Hintergrund
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Am 14. April 2022 erschien via Out Of Line Music das neue Album der Mexikanischen Aggrotech-Formation HOCICO.

Und ja, der neue Langspieler ‘HyperViolent’ hält genau das, was er verspricht.

Bedrohlich und aggressiv startet das Duo mit “When The Trumpets Of Hate Blow” bevor sie mit “Broken Empires“ ganze Imperien vernichten.
Eine tanzbare Club-Nummer erwartet die Liebhaber des Genres mit “Acts Of Aggression”.

 

 

Dramatisch und spannungsgeladen geht es mit “Un Sepulcro Sin Cadaver“ weiter. Rein instrumental gehalten, hüllt uns das Stück mit sakralen Tönen ein. Und die passen perfekt, denn mit dem Track entdecken wir ein Grab, ohne die passende Leiche- also eindeutig spooky und ein wenig gruselig noch dazu. Daher bietet der Song auch eine wunderbare Einleitung zum nächsten Track “What Are Nightmares Made Of“.

Die gesellschaftskritische “Hacked Society“ dagegen liefert uns futuristischen und tanzbaren Electro-Sound, der uns intensiv schmerzlich unseren Identitätsverslust vor Augen hält.

Beschwörend und mystisch präsentieren HOCICO ihren “El jardin De Las Locuras“ und damit auch ihren musikalischen grünen Daumen für Rhythmus und wahnsinnig gelungenen Spannungsaufbau, den sie, nicht allein mit diesem Track, auf ihrem neuen Gesamtwerk eindeutig unter Beweis stellen.

Satt auf die Ohren geben uns die Mexikaner mit den beiden folgenden Songs. Aus dem Hinterhalt bereitet “Backstabbers“ uns auf die nächste brachiale Tanznummer vor. “Lost Word“ kommt mit purer Energie und feinstem Industrial-Tech um die Ecke.

Das Instrumentalstück “Black Reflection“ erschafft hingegen wieder diese wundervoll mystische Atmosphäre, wie wir sie aus Horrorfilmen und Psychothrillern kennen und verschafft uns eine kurze Verschnaufpause, bevor sich der pulsierende Dark Drum’n’Bass, in Kombination mit krachenden Gitarrenklängen, von “N.W.O.” in die Gehörgänge brennt und sich mit „Crown Of Knives“ noch weiter vertieft.

 

 

Den regulären Abschluss findet ‚HyperViolent‘ mit “Peccata Mundi“. Auch hier benötigen Racso Agroyam (Programmierung) und Erk Aicrag (Texte und Gesang) keine Worte, um uns die Sünden der Welt mit auf den Weg zu geben.

Die gemeinsame Version von “Weapons Of Resistance”, in Kooperation mit der Deathcore-Band ten56 stellt einen ganz besonderes Klangerlebnis dar und findet sich als Highlight auf der Bonus-CD.

“Weapons of Resistance is an incendiary song! It was great to have Aaron on board, his vocals give the song just the right amount of energy.”, schwärmt Erk von HOCICO von der Zusammenarbeit mit Aaron Matts.

 

 

Die weiteren Bonus-Tracks mögen zu eurer Überraschung dienen. Doch so viel sei verraten- “erwartungsgemäß“ ist hier sicherlich der falsche Begriff.

Insgesamt überzeugen auf ‘HyperViolent’ 13 Tracks, die euch, mal unterschwellig und mal völlig unverblümt, aggressiven und bedrohlichen Industrial-Sound der Extra-Klasse in die Glieder schicken und einen erbarmungslosen Kampf mit euren Endgegnern spüren lassen.

Ein absolut gelungenes Gesamtpaket der mexikanischen Höllen-Cousins.

>>Hier<< könnt ihr das digitale Album Streamen und Herunterladen.

Natürlich ist die neue Scheibe auch als Doppel CD, in limitierter Fan-Box oder als 2LP/MC+ Pen/Bleistift – Bundle zu bekommen.

Mit diesem >>Klick<< geht es zum Out Of Line Shop.

 

 

 

Tracklist

 

‘HYPER VIOLENT’ CD

01. When The Trumpets Of Hate Blow
02. Broken Empires
03. Acts of Aggression
04. Un Sepulcro Sin Cadaver
05. What Are Nightmares Made Of?
06. Hacked Society
07. El Jardin de Las Locuras
08. Backstabbers
09. Lost World
10. Black Reflection
11. N.W.O.
12. Crown of Knives
13. Peccata Mundi

 

‘HYPERSIDE EFFECTS’ (Bonus CD in the Deluxe 2 CD-Edition)

01. Weapons of Resistance feat. Aaron Matts
02. Odio Bajo el Alma (Version Mariachi)
03. Black Mirror
04. Dog Eat Dog (Desputes Remix)
05. The Fall

 

 

Geschrieben von: Prinzessin Prisma

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