M.A.N.N.I

Also was bin ich? Ich bin das was der Dunkelheit  Angst macht und dem Licht die Helligkeit raubt.
Ich bin zu alt um in der Schule die Lehrer zu verhauen und zu jung um dem Friedhofsgärtner die
Pflanzenwurzeln von unten weg zu knabbern.  Das Licht verkriecht sich vor mir in der Dunkelheit,
die Dunkelheit flüchtet ins Licht vor mir. Also was ich bin liegt im Auge des Betrachters –
aber eines bin ich immer.
Ich bin immer ICH.

 

Nachruf:

Manni P.
(*09.02.1949 – † 24.11.2020)

Auf der großen Lebensreise
bin ich nun angekommen.

Ihr denkt vielleicht – auf Eure Weise,
ich bin gänzlich Euch entkommen.

Im realen Spiel des Lebens
hab ich das letzte Blatt gespielt.

Ich bin am Ende allen Strebens,
wo niemand mehr ein Leiden fühlt.

Die Sinne ruh’n, der Körper rastet
vom ganzen Tageseinerlei.

Meine Seele ist entlastet,
schwebt durch die Lüfte leicht und frei.

Ich überwandt des Lebens Schranken
und bin in Euch – mehr als Ihr meint.

In Eu’ren Herzen und Gedanken
sind wir auf ewig längst vereint.

Mit großer Bestürzung und unendlicher Trauer verkünden wir den Tod unseres geliebten Intendanten Manni P.

Als Manni P. hat er seinerzeit das Herz der Schwarzen Welle gebildet, uns gefördert und geformt.
Sein unermüdlicher Kampfesgeist, dieses Radio zu etwas Besonderem zu machen, hielt ihn nicht davon ab,  das Team im Laufe der Zeit 3x zu erneuern, bis es letztlich zu dem wurde, welches ihr heute kennt.

Er war es, der immer ein positives Gefühl vermittelte, egal wie es ihm ging.

Er war es immer, der uns zusammenhielt und uns erdete.

Er war derjenige, der uns mit seinem Lachen und seinem gutmütigen Wesen in unserem Tun bestärkte und selbst wenn wir an uns zweifelten, so tat er das nie.

Er bezeichnete die Welle immer als seinen Hafen und uns – seine Moderatoren – als seine Zöglinge.

Am liebsten saß er inmitten seiner Geistkollegen auf seinem zukünftigen Stein auf dem Nordfriedhof und schaute den anderen beim Treiben zu.
Er lächelte milde, da er wusste das auch er sich irgendwann dazu gesellt.

Das es jedoch so plötzlich und ohne jegliche Vorankündigung kam, hätte er sich wohl auch nicht vorstellen können, aber der Fährmann hat ihn auf sein Boot geholt und sanft zur anderen Seite geleitet.
Gerne denken wir alle an das erste Telefonat, die erste Nachricht oder die erste Sendung zurück, bei der unser Geist zugegen war und auch mitteilte, was ihm gut gefiel oder nicht so gut gefiel.
Genauso mochte er es, wenn wir unsere Empfindungen mit ihm teilten, wenn er seine Sendungen moderierte.

Allseits beliebt war auch sein Treffen was er gerne das ‚Schwarze Grillen‘ nannte. Er reichte dort Salat, Getränke und seine unfassbar guten Bratwürstchen, deren Rezept er nur ein einziges Mal verriet, es aber nie in unserem Forum veröffentlichte.
Gerne hätten wir es dieses Jahr wiederholt, aber es hat leider nicht sein sollen.

Seine Stimme, sein Wesen, seine ruhige Art werden uns unendlich fehlen.

Wir werden Manni in Ehren halten und auch sein Baby, sein Radio in seinem Gedenken und in seinem Sinne weiterführen.
All unsere Liebe, Glaube, Hoffnung und Kraft gelten seiner Familie.

Die Beisetzung fand im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Selbige bittet darum, von Beileidsbekundungen jeglicher Art abzusehen, um die Privatsphäre zu wahren und eine ungestörte Trauerbewältigung möglich zu machen.

Wir werden Dich niemals vergessen!

In Ewiger Verbundenheit

Das Team der Schwarzen Welle


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