{"id":6384,"date":"2022-12-18T20:53:48","date_gmt":"2022-12-18T19:53:48","guid":{"rendered":"https:\/\/schwarze-welle.com\/?p=6384"},"modified":"2022-12-19T17:19:31","modified_gmt":"2022-12-19T16:19:31","slug":"menschdefekt-recombination-hilft-heizkosten-zu-senken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schwarze-welle.com\/?p=6384","title":{"rendered":"MENSCHDEFEKT &#8211; &#8218;Recombination&#8216; hilft Heizkosten zu senken!"},"content":{"rendered":"<p>15 Jahre und kein bisschen leiser, das k\u00f6nnte das Motto von DOMINIK RIDDER, FREDRIK CROONA und TANDRIN aka <strong><a href=\"https:\/\/de-de.facebook.com\/official.menschdefekt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">MENSCHDEFEKT<\/a><\/strong> sein, die mit &#8218;<em>Recombination<\/em>&#8218; ihr aktuelles Werk in die Freiheit entlassen haben.<br \/>\nWir schauen uns das gleich mal gemeinsam an, aber wie \u00fcblich noch 3 Zeilen Exkurs in die Bandgeschichte.<\/p>\n<h4>MENSCHDEFEKT<\/h4>\n<p>Menschdefekt haben sich dem Dark Electro mit unterschiedlich pr\u00e4gnanten Anteilen von Aggro Tech, Future Pop, Trance, EBM und Industrial verschrieben. Dazu sozialkritische und pers\u00f6nliche Texte, stark verzerrt vorgetragen, der Bandname ist einem Release Titel von MASSIV IN MENSCH entlehnt und es ist gr\u00f6\u00dftenteils tanzbar, sowie nahezu alle Tracks mit Samples versehen. Soweit die Zusammenfassung der diversen Quellen. Seit 2010 mit Unterbrechungen beim Label <a href=\"https:\/\/de-de.facebook.com\/infactedworld\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">INFACTED RECORDINGS<\/a> gelisted und schon einige Splits hinter sich.<br \/>\nF\u00fcr diese Zeitspanne eine ordentlich wechselvolle Geschichte, die allein schon wieder Stoff f\u00fcr neue Lyrics b\u00f6te.<\/p>\n<h4>RECOMBINATION<\/h4>\n<p>Nun also das neueste Werk &#8218;<em>Recombination&#8216;<\/em>, welches seit dem 25. November 2022 zum Erwerb bereitsteht.<br \/>\nWir haben es hier in heavy Rotation laufen lassen und lassen euch an unserer Einsch\u00e4tzung teilhaben.<\/p>\n<p>Der Start sorgte beim Autor dieser Zeilen bereits f\u00fcr eine partiell enger werdende Hose. Der Einstieg in ein Album mittels eines echten Intros ist f\u00fcr ihn das Sch\u00f6nste und deutet immer auf ein geschlossenes Konzept hin, was in Zeiten von Streaming leider nicht mehr so en vogue ist. Oft sind Alben ja nur noch Sammlungen von Einzeltracks.<br \/>\nHier nun ein w\u00fcrdiger Einstieg mit dem passenderweise \u201eIntro\u201c betitelten Intro. Es ebnet den Weg und legt schon sch\u00f6n die Marschrichtung fest. <em>\u201eViolence (No End In Sight)\u201c<\/em> bedarf schon dank des Namens keiner weiteren Ausf\u00fchrungen. Musikalisch ist es eine interessante und sehr gekonnte Mischung aus gem\u00e4\u00dfigtem, Industrial angehauchtem Future Pop mit harsher Note. Wie bei einer gro\u00dfen (A)Social Media- Plattform setzen wir da mal einen Haken mit dem Label <em>i like<\/em> dran.<br \/>\nBei <em>\u201eEmptiness\u201c<\/em> h\u00f6ren wir erstmals heute eine Damenstimme und damit ein Problem, auf wir sp\u00e4ter noch einmal genauer eingehen wollen.<\/p>\n<h5>An sich ein gef\u00e4llig, aber\u2026<\/h5>\n<p><em>\u201eHurt\u201c<\/em> verbindet wieder Future Pop Elemente mit klassischem Harsh Electro und das mit gerade teuflischem Ergebnis, es gibt hier aber tats\u00e4chlich auch Klargesang. Bei <em>\u201eBreak Free\u201c<\/em> zieht das Tempo etwas an, w\u00e4hrend das folgende <em>\u201eThe Calling\u201c<\/em> wieder verspielter wird. Aber was h\u00f6ren unsere Ohren da?! Bei <em>\u201eSecular Days\u201c<\/em> haben wir tats\u00e4chlich J:DEAD als Gastvokalisten auf dem Tableau und sind begeistert, weil seine Stimme perfekt mit der instrumentalen Basis harmoniert, tolles St\u00fcck!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><iframe hcb-fetch-image-from=\"https:\/\/youtu.be\/D-Ka8iPNQ2U\" title=\"Menschdefekt feat. J:Dead - Secular Days (Official Lyric Video)\" width=\"1170\" height=\"658\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/D-Ka8iPNQ2U?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Folgende <em>\u201eTempus Futurum\u201c<\/em> und <em>\u201eThe Final Hour\u201c<\/em> vertreten wieder die ganz eigene melodische Art von Harsh, die das Markenzeichen von MENSCHDEFEKT ist. Dieser Linie, teilweise etwas industrialer angehaucht erwarten uns auch bei <em>\u201ePlace In Time\u201c<\/em> und <em>\u201eArcade Life\u201c<\/em>, letzteres auch deutlich gebremster und schwerer. Den Abschluss des regul\u00e4ren Albums bildet <em>\u201eGiana Sisters\u201c<\/em>, bevor mit TEKNOVOREs Remix von <em>\u201eViolence (No End In Sight)\u201c<\/em> die Remix- Bonussektion er\u00f6ffnet wird. F\u00fcr TEKNOVORE Verh\u00e4ltnisse ist die Version fast schon brav, aber nat\u00fcrlich sorgt er f\u00fcr odentlich zus\u00e4tzlichen Druck. MISSSUICIDE liefert eine deutlich Industriallastigere und etwas noisy angehauchte Version von <em>\u201eThe Final Hour\u201c<\/em> und wir sagen euch regelm\u00e4\u00dfige Begegnungen in den Clubs eurer Wahl voraus. MECHANICAL MOTH haben <em>\u201eViolence (No End In Sight)\u201c<\/em> noch einmal ne ganz besondere Note verpasst. Das Ding h\u00e4mmert so lange rostige 100er N\u00e4gel durchs Fleisch, bis die Botschaft endlich angekommen ist, herrlich brachial und dabei doch melodisch. Herr HZWEIG hat sich das TBA- J\u00e4ckchen angezogen und liefert den Abschluss mit <em>\u201eThe Final Hour (TBA Remix)\u201c<\/em>. Auch hier bekommen wir zus\u00e4tzliche Sounds und andere Interpretationen des Ausgangsmaterials, also einen echten Mehrwert.<\/p>\n<h4>Notes<\/h4>\n<p>F\u00fcr uns war nach 16 Songs Schluss. K\u00e4ufer der &#8218;<em>Recombination<\/em>&#8218; CD d\u00fcrfen sich aber noch auf den Song <em>\u201eIT Crowd Theme\u201c<\/em> freuen, der als <em>not mentioned-<\/em> Bonus auf den Silberling gepresst wurde. Daf\u00fcr d\u00fcrft ihr sogar einen Song einfach skippen.<br \/>\nNun zu den schlechten Nachrichten: uns fiel auf, dass das Mastering nicht recht optimal ist. Harsh nutzt ja gerne eine Wall of Sound und das ist auch gut so. Wenn aber alles aufs H\u00f6chstniveau aufgepumpt wird, verschwinden eben neben der Dynamik auch etliche Details. Damit sind wir beim weiter oben bereits besprochenen weiblichen Gesang in <em>\u201eEmptiness\u201c<\/em>, der massiv bearbeitet wurde und leider mit den Synthlines ein undifferenziertes Bild ergibt. Oft tummelt sich zu viel im selben Frequenzspektrum, was wir unheimlich schade finden, weil wir mit unseren kritischen Ohren da durchaus noch mehr Potential erkennen.<\/p>\n<p>Ach ja, unsere \u00dcberschrift deutete es an: ihr k\u00f6nnt euch auf das Album wunderbar warm tanzen und damit Heizkosten senken. Somit ein Pluspunkt mehr bei all den aktuellen Krisen!<\/p>\n<h4>Fazit<\/h4>\n<p>An sich ist <em>&#8218;Recombination&#8216;<\/em> ein gro\u00dfartiges Album, das so selbstverst\u00e4ndlich und frech durch die Subgenres stampft, das man sich dem kaum entziehen kann. Die Lyrics sind wie \u00fcblich klasse und auch norddeutsche Kaltbl\u00fcter neigen bei diesem Sound zur Eskalation. Abz\u00fcge in der B-Note bekommt das Werk aber f\u00fcr die technische Endbearbeitung. Wir freuen uns schon jetzt auf eine zuk\u00fcnftige Remastered- Version.<\/p>\n<h4>Daten<\/h4>\n<p>Act:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Menschdefekt<br \/>\nRelease:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Recombination<br \/>\nRelease Date:\u00a0\u00a0\u00a0 25.11.2022<br \/>\nLabel:\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 Infacted<br \/>\nMedien:\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 CD, digital, Stream<br \/>\nQuellen:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Bandcamp, gut sortierter CD- Handel (oder direkt hier beim Label)<br \/>\nund auf den gro\u00dfen Plattformen<\/p>\n<h5>Tracklist<\/h5>\n<ol>\n<li>Intro<\/li>\n<li>Violence [No End In Sight]<\/li>\n<li>Emptiness<\/li>\n<li>Hurt<\/li>\n<li>Break Free<\/li>\n<li>The Calling<\/li>\n<li>Secular Days<\/li>\n<li>Tempus Futurum<\/li>\n<li>The Final Hour<\/li>\n<li>Place In Time<\/li>\n<li>Arcade Life<\/li>\n<li>Giana Sisters<\/li>\n<li>Violence (Teknovore Remix)<\/li>\n<li>The Final Hour (MissSuicide Remix)<\/li>\n<li>Violence (Mechanical Moth Remix)<\/li>\n<li>The Final Hour (TBA Remix)<\/li>\n<\/ol>\n<p>Alle m\u00f6glichen Infos und Kontakte zur Band findet ihr auf <a href=\"https:\/\/de-de.facebook.com\/official.menschdefekt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Facebook<\/a> und im <a href=\"https:\/\/menschdefekt.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Web<\/a>.<\/p>\n<p>Unseren Stream und viele weitere redaktionelle Inhalte bekommt ihr auf unserer\u00a0<a href=\"https:\/\/schwarze-welle.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Website<\/a>, aktuelle Artikel und mehr auf unserer\u00a0<a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/RadioSchwarzeWelle\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Facebook<\/a>\u00a0Pr\u00e4senz.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>15 Jahre und kein bisschen leiser, das k\u00f6nnte das Motto von DOMINIK RIDDER, FREDRIK CROONA und TANDRIN aka MENSCHDEFEKT sein, die mit &#8218;Recombination&#8218; ihr aktuelles Werk in die Freiheit entlassen haben. 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