{"id":13743,"date":"2026-10-20T16:00:13","date_gmt":"2026-10-20T14:00:13","guid":{"rendered":"https:\/\/schwarze-welle.com\/?p=13743"},"modified":"2026-10-20T16:11:37","modified_gmt":"2026-10-20T14:11:37","slug":"susurration-zwischen-stille-und-laerm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schwarze-welle.com\/?p=13743","title":{"rendered":"Susurration: Zwischen Stille und L\u00e4rm"},"content":{"rendered":"<h2 style=\"font-weight: 400;\"><strong>Susurration: Zwischen Stille und L\u00e4rm<br \/>\n<\/strong><\/h2>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ihr Name bedeutet Fl\u00fcstern, doch sie wollen nicht still bleiben: Die Industrial-Metal Band <a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/susurration_official\/\">Susurration<\/a> wurde 2021 gegr\u00fcndet und besteht heute aus Jessy B\u00e4secke-Beltrametti (Lead, Vocals), Sabina Brunner (Gitarre), Hannes Bachofner (Keys) und Dave Wieser (Drums). Ihre neuste EP \u00abDominance\u00bb erschien im April 2026: Nebst Live-Auftritten erwartet die H\u00f6rer:innen bald auch eine neue EP.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Erwartbar ist die in der Namensgebung implizierte Stille jedoch nicht bei einer Band im Genre des Industrial-Metals. Jessy erl\u00e4utert: \u00abStille existiert im Zusammenhang mit dem Zuh\u00f6ren.\u00bb Die Menschen sollten einander wieder vermehrt zuh\u00f6ren, Musik k\u00f6nne aber auch Menschen, die Angst empf\u00e4nden und in einer Starre verharren, Ruhe geben. Die Musik von Susurration soll f\u00fcr jene schreien, die es selbst nicht verm\u00f6gen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_13741\" aria-describedby=\"caption-attachment-13741\" style=\"width: 770px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img data-recalc-dims=\"1\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-13741\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Susurration_Foto-3_Artwork-by-Lea-Rabenschwarz_Foto-Jonathan-Hagos.jpg?resize=770%2C770&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"770\" height=\"770\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Susurration_Foto-3_Artwork-by-Lea-Rabenschwarz_Foto-Jonathan-Hagos-scaled.jpg?resize=770%2C770&amp;ssl=1 770w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Susurration_Foto-3_Artwork-by-Lea-Rabenschwarz_Foto-Jonathan-Hagos-scaled.jpg?resize=1170%2C1170&amp;ssl=1 1170w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Susurration_Foto-3_Artwork-by-Lea-Rabenschwarz_Foto-Jonathan-Hagos-scaled.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Susurration_Foto-3_Artwork-by-Lea-Rabenschwarz_Foto-Jonathan-Hagos-scaled.jpg?resize=768%2C768&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Susurration_Foto-3_Artwork-by-Lea-Rabenschwarz_Foto-Jonathan-Hagos-scaled.jpg?resize=1536%2C1536&amp;ssl=1 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Susurration_Foto-3_Artwork-by-Lea-Rabenschwarz_Foto-Jonathan-Hagos-scaled.jpg?resize=2048%2C2048&amp;ssl=1 2048w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Susurration_Foto-3_Artwork-by-Lea-Rabenschwarz_Foto-Jonathan-Hagos-scaled.jpg?resize=100%2C100&amp;ssl=1 100w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Susurration_Foto-3_Artwork-by-Lea-Rabenschwarz_Foto-Jonathan-Hagos-scaled.jpg?resize=370%2C370&amp;ssl=1 370w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Susurration_Foto-3_Artwork-by-Lea-Rabenschwarz_Foto-Jonathan-Hagos-scaled.jpg?w=2340&amp;ssl=1 2340w\" sizes=\"(max-width: 770px) 100vw, 770px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-13741\" class=\"wp-caption-text\">Bild: Lea-Rabenschwarz (Artwork) und Jonathan-Hagos (Foto)<\/figcaption><\/figure>\n<h3 style=\"font-weight: 400;\"><strong>Alle Farben bleiben schwarz<\/strong><\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Band stellt queere Inhalte in das Zentrum ihres Schaffens. In gewisser Weise ist denn auch die Musik der Band aktivistisch. Bemerkenswert ist dabei, dass Bandleader:in Jessy stets in engem Kontakt mit jenen Menschen steht, von deren Belange die St\u00fccke handelt. Als Beispiel f\u00fchrt they ein St\u00fcck \u00fcber <a href=\"https:\/\/www.msdmanuals.com\/de\/heim\/psychische-gesundheitsst%C3%B6rungen\/zwangsst%C3%B6rung-und-%C3%A4hnliche-erkrankungen\/k%C3%B6rperdysmorphe-st%C3%B6rung-bdd\">k\u00f6rperdysmorphe St\u00f6rungen<\/a> (BDD) an. Wichtig ist der Band \u00fcber die akkurate Darstellung hinaus auch das Vermeiden von Triggern gegen\u00fcber Betroffenen, die ein Konzert besuchen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Auseinandersetzung ebenso wie der Umgang damit auf der B\u00fchne geschehen auf Ebene der Lyrics ebenso wie auf musikalischer Ebene. Im St\u00fcck \u2018Gender is a Battlefield\u2019 finden sich diese Inhalte verdichtet auf drei Versen wieder: \u00abGender is a battlefield!\/Gender is a trap.\/Behind all this tragedy.\u00bb \u00dcberall, wo Stimme stark in den Bereich Noise geht, war dies f\u00fcr Jessy attraktiv, da das Geschlecht dadurch in den Hintergrund tritt. Auch Corpse Paint schafft im \u00e4sthetischen Bereich diese Ambivalenz. Nicht-verzerrende Momente im Live-Auftritt schaffen schliesslich Vulnerabilit\u00e4t, die aber in diesem Moment gewollt und richtig ist \u2013 und dem Publikum Augenblicke der Intimit\u00e4t und Nahbarkeit verschaffen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Doch wie gelingt es, den Moment des Stillstandes musikalisch einzufangen? Susurration jedenfalls sind darin erfolgreich: In ihrem Schaffen verbinden die Musiker:innen theoretisch fundiertes Wissen \u2013 Jessy doziert an der <a href=\"https:\/\/www.zhdk.ch\/?utm_campaign=2026-sea-zhdk-brand-de-ch&amp;utm_medium=sea&amp;utm_source=google&amp;gad_source=1&amp;gad_campaignid=23954057029&amp;gbraid=0AAAAApO1cLqB_AFBaS6OFwzCU7VsJLP6e&amp;gclid=CjwKCAjw_9bWBhBGEiwAomyTIr7WLd5Dpet8qsHaam2vib1xMqV3A8Ej6w6xdjBaxc6EiYaVYkM1BxoCqhIQAvD_BwE\">Z\u00fcrcher Hochschule der K\u00fcnste<\/a> \u2013 mit gelebter Leidenschaft. Zahlreiche Kollaborationen erg\u00e4nzen hierbei die musikalische Arbeit. \u00abGegenseitiges Remixen stellt f\u00fcr mich auch Wertsch\u00e4tzung dar nebst der M\u00f6glichkeit der Vernetzung. Ein Remix gleicht in seiner Funktion einem Patch, den ein Fan auf seine Weste n\u00e4ht.\u00bb In der musikalischen Arbeit f\u00e4nden sie pers\u00f6nliche Verbindungen und versuchten dabei, Menschen zu unterst\u00fctzen, die ihnen wichtig seien, erl\u00e4utert Jessy.<\/p>\n<h3 style=\"font-weight: 400;\"><strong>Dunkelheit und Demut<\/strong><\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ein weiteres Themenfeld im Zentrum ihres Schaffens ist BDSM. Eine inhaltliche Parallele zwischen Noise und Schmerz- oder gar Extremerfahrungen legt Grundsteine f\u00fcr Alben wie \u00ab<em>Make Love Like War<\/em>\u00bb. Jessy erl\u00e4utert: \u00abBei einer Gratwanderung muss eine hohe Konzentration vorliegen, ein Hyperfokus. Hier ordnen sich auch Schmerzerfahrungen, wie beispielsweise bei BDSM ein.\u00bb Die Band sieht in der konstruierten und oft wechselnden Dynamik einer D\/s-Beziehung eine Durchbrechung patriarchaler Machtverh\u00e4ltnisse, der Musikstil von Susurration tr\u00e4gt dazu bei, dies sichtbar zu machen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Party soll, \u00e4hnlich wie beispielsweise bei dem Grundgedanken einer Pride Parade, als Revolutionserfahrung gelesen werden \u2013 Musik als politische Aktivit\u00e4t. Jessy ist es ein Anliegen, dass Lyrics und Videos nie mit einem rein m\u00e4nnlichen Blick gelesen werden: \u00abGerade als Mensch, der im Vorbeigang h\u00e4ufig eher m\u00e4nnlich gelesen wird, ist f\u00fcr mich diese Auseinandersetzung von zentraler Relevanz.\u00bb So enth\u00e4lt denn folgerichtig die Dramaturgie des Albums \u00ab<em>Make Love Like War<\/em>\u00bb auch die Nachsorge, die sogenannte \u2018Aftercare\u2019.<\/p>\n<figure id=\"attachment_13742\" aria-describedby=\"caption-attachment-13742\" style=\"width: 770px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-13742\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Susurration_Foto-4_Melumina-Photography_Melissa-Mangold.jpg?resize=770%2C513&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"770\" height=\"513\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Susurration_Foto-4_Melumina-Photography_Melissa-Mangold.jpg?resize=770%2C513&amp;ssl=1 770w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Susurration_Foto-4_Melumina-Photography_Melissa-Mangold.jpg?resize=1170%2C780&amp;ssl=1 1170w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Susurration_Foto-4_Melumina-Photography_Melissa-Mangold.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Susurration_Foto-4_Melumina-Photography_Melissa-Mangold.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Susurration_Foto-4_Melumina-Photography_Melissa-Mangold.jpg?w=1960&amp;ssl=1 1960w\" sizes=\"(max-width: 770px) 100vw, 770px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-13742\" class=\"wp-caption-text\">Bild: Melumina Photography, Melissa Mangold<\/figcaption><\/figure>\n<h3 style=\"font-weight: 400;\"><strong>Ein Blick ins Innere<\/strong><\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jessy erz\u00e4hlt von einer Anekdote des eigenen musikalischen Werdeganges: Bei einem fr\u00fchen <a href=\"https:\/\/vnvnation.com\">VNV-Nation<\/a>-Konzert erw\u00e4hnte Ronan Harris non-bin\u00e4re Geschlechtsidentit\u00e4ten. Das war f\u00fcr Jessy einer jener Momente, der in them den Wunsch verst\u00e4rkte, sich f\u00fcr Empowerment und Gemeinschaft einsetzen zu wollen. Sie soll den Menschen Energie zur\u00fcckgeben und ihnen Mut machen sowie das Gef\u00fchl vermitteln, sich gesehen zu f\u00fchlen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In der Aussenwahrnehmung der Szene l\u00e4sst sich dabei feststellen, dass gerade die Subkultur unangenehme Themen anspricht und dabei auch Ungerechtigkeiten und Unsch\u00f6nes zutage f\u00f6rdert. Die Musik sperrt sich dagegen, Susurration wollen dem Vorbild fr\u00fcher Industrialbands folgen. Leider, so Jessy, funktioniere dieses Aufbrechen immer nur f\u00fcr kurze Zeit, denn eine Gew\u00f6hnung an die Br\u00fcche geschehe oft zu schnell.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u00abMein Wunsch an unsere Musik ist es, dass Menschen sich in ihrem Sein verstanden und gesehen f\u00fchlen. Wenn ich dies merke, so ist das f\u00fcr mich das gr\u00f6sste Gl\u00fcck.\u00bb Weiter ist die Musik eine Sprache, die es Menschen, die nicht direkt von einer Erfahrung betroffen sind, erlaubt, an dieser Erfahrung teilzunehmen oder sie wenigstens zu verstehen. Die Erm\u00e4chtigung Betroffener ist jedoch ebenso das Ziel und soll im Vordergrund stehen.<\/p>\n<h3 style=\"font-weight: 400;\"><strong>Von der Theorie zur Praxis und zur\u00fcck<\/strong><\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">F\u00fcr Bandleader:in Jessy verschr\u00e4nken sich Theorie und Praxis im k\u00fcnstlerischen Schaffen. They war lange auch im Bereich der Filmmusikkomposition t\u00e4tig und zahlreiche Dramen bilden die Grundlage weiterer Arbeiten. Das Kreieren beschreibt Jessy folgendermassen: \u00abAuf der einen Seite gibt es das gewissermassen Mystische: Ein Klang ber\u00fchrt und erzeugt eine Emotion. Aber ich habe eben auch das Wissen, dass ein bestimmter Akkord zu einer gezielten Reaktion f\u00fchren kann.\u00bb<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Im Zentrum der Gestaltung eines St\u00fcckes stehen die Atmosph\u00e4re und die Handlung, die Mitglieder der Band ver\u00e4ndern im Arbeitsprozess ein St\u00fcck hin zum finalen Produkt. Es gibt aber auch Ausnahmen, wie beispielsweise \u00abThe Sadist Song You\u2019ve Ever Hurt\u00bb ist minuti\u00f6s geplant, beginnt reduziert und steigert sich hin zum Finale.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In der Bildenden Kunst findet Jessy die gr\u00f6sste Inspiration. \u00abBin ich im Urlaub in einer neuen Stadt zieht es mich immer in die Museen f\u00fcr moderne Kunst, oder auch in subkulturelle R\u00e4ume. In D\u00e4nemark stand ich in einer Ausstellung und wusste: Ich m\u00f6chte meine Musik genauso kompromisslos machen wie diese K\u00fcnstler.\u00bb Gemeint ist eine Ausstellung zu den Werken der <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Jake_and_Dinos_Chapman\">Chapman Brothers<\/a>, die McDonalds Clowns zeigen, die apokalyptische Szenerien aufzeigen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Musikalisch inspirieren l\u00e4sst Jessy sich von den ersten Alben, die den Weg in their Albensammlung fanden: <a href=\"https:\/\/diorama-music.com\">Diorama<\/a>, <a href=\"https:\/\/skinnypuppy.com\">Skinny Puppy<\/a>, <a href=\"https:\/\/neubauten.org\/de\/\">Einst\u00fcrzende Neubauten<\/a>, aber neuerdings auch Witch Club Satan \u2013 gerade in Bezug auf die Show b\u00f6te letzere Band&nbsp; viel Inspiration.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Angesprochen auf literarische Hintergr\u00fcnde der Musik meint Jessy: \u00abIch lese wahnsinnig langsam. Durch die Besch\u00e4ftigung mit Fachliteratur habe ich in den letzten Jahren wenig Literarisches lesen k\u00f6nnen, aber fr\u00fcher war es oft <a href=\"https:\/\/abi.unicum.de\/epochen\/schwarze-romantik\">Schwarze Romantik<\/a>. Sebastian Fitzek hat ein paar Kniffe, die mich im Lesefluss gehalten haben. Aber mit der Zeit entzaubert sich ein:e Autor:in, wenn man die Tricks durchschaut. Das best\u00e4tigt meinen Anspruch: Ich m\u00f6chte meine Musik spannend halten.\u00bb<\/p>\n<figure id=\"attachment_13740\" aria-describedby=\"caption-attachment-13740\" style=\"width: 770px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-13740\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Susurration_Foto-2_Lilithphotographyx.jpg?resize=770%2C513&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"770\" height=\"513\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Susurration_Foto-2_Lilithphotographyx.jpg?resize=770%2C513&amp;ssl=1 770w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Susurration_Foto-2_Lilithphotographyx.jpg?resize=1170%2C780&amp;ssl=1 1170w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Susurration_Foto-2_Lilithphotographyx.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Susurration_Foto-2_Lilithphotographyx.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Susurration_Foto-2_Lilithphotographyx.jpg?w=2048&amp;ssl=1 2048w\" sizes=\"(max-width: 770px) 100vw, 770px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-13740\" class=\"wp-caption-text\">Bild: Lilithphotography<\/figcaption><\/figure>\n<h3 style=\"font-weight: 400;\"><strong>Gegenwart und Zukunft<\/strong><\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Musik kann, st\u00e4rker als andere Medien, eine Zeitreise erm\u00f6glichen, Erfahrungsbr\u00fccken schaffen und Emotionen und Zust\u00e4nde erfahrbar machen. Auch wenn es in der Berufsmusik eben auch entromantisiert heisst, oft dieselben Sequenzen zu spielen und zu wiederholen, so ist Kunst doch eine Aufgabe, die keine Option f\u00fcr die K\u00fcnstler:in darstellt: \u00abKunst muss ein innerer Drang sein. Um diesen oft steinigen Weg zu gehen, muss man gar nicht anders k\u00f6nnen als Musik beziehungsweise Kunst zu machen. Es muss ein inneres Bed\u00fcrfnis sein, damit es funktionieren und gl\u00fccklich machen kann.\u00bb<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">F\u00fcr Susurration ist ihre Botschaft denn auch klar: Sie wollen Geh\u00f6r verschaffen, Ver\u00e4nderungen anstossen: Als n\u00e4chstes d\u00fcrfen die Fans eine besondere Single erwarten, n\u00e4mlich einen Remix zusammen mit der Death Metal-Band <a href=\"https:\/\/human-abyss.jimdosite.com\">Human Abyss<\/a>. Ausserdem lohnt sich ein Besuch beim <a href=\"https:\/\/www.royalbaden.ch\">Royal Baden am 23. Oktober 2026<\/a> \u2013 Susurration und <a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/tomorrowsghost.band\/?hl=de\">Tomorrow\u2019s Ghost<\/a> verheissen einen Abend voller Energie.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Susurration: Zwischen Stille und L\u00e4rm Ihr Name bedeutet Fl\u00fcstern, doch sie wollen nicht still bleiben: Die Industrial-Metal Band Susurration wurde 2021 gegr\u00fcndet und besteht heute aus Jessy B\u00e4secke-Beltrametti (Lead, Vocals), Sabina Brunner (Gitarre), Hannes Bachofner (Keys) und Dave Wieser (Drums). 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