{"id":13499,"date":"2026-07-28T17:00:03","date_gmt":"2026-07-28T15:00:03","guid":{"rendered":"https:\/\/schwarze-welle.com\/?p=13499"},"modified":"2026-07-28T11:58:14","modified_gmt":"2026-07-28T09:58:14","slug":"das-ich-ihnen-wird-die-welt-nicht-zu-klein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schwarze-welle.com\/?p=13499","title":{"rendered":"Das Ich: Ihnen wird die Welt nicht zu klein"},"content":{"rendered":"<p>The following article is available <a href=\"https:\/\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/RSW-Das-ICH-ENGL.pdf\">in English<\/a>.&nbsp;<br \/>\nL&#8217;article suivant est \u00e9galement disponible <a href=\"https:\/\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/RSW-DAS-ICH-FRZ.pdf\">en fran\u00e7ais<\/a>.<\/p>\n<figure id=\"attachment_13491\" aria-describedby=\"caption-attachment-13491\" style=\"width: 770px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img data-recalc-dims=\"1\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-13491\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/DSC_3813.jpg?resize=770%2C513&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"770\" height=\"513\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/DSC_3813-scaled.jpg?resize=770%2C513&amp;ssl=1 770w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/DSC_3813-scaled.jpg?resize=1170%2C780&amp;ssl=1 1170w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/DSC_3813-scaled.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/DSC_3813-scaled.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/DSC_3813-scaled.jpg?resize=2048%2C1365&amp;ssl=1 2048w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/DSC_3813-scaled.jpg?w=2340&amp;ssl=1 2340w\" sizes=\"(max-width: 770px) 100vw, 770px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-13491\" class=\"wp-caption-text\">Bild: Das Ich<\/figcaption><\/figure>\n<h2 style=\"font-weight: 400;\"><strong>Ihnen wird die Welt nicht zu klein<br \/>\n<\/strong><strong>Im Gespr\u00e4ch mit Bruno Kramm<\/strong><\/h2>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Diese Band bedarf keiner Vorstellung, sie ist seit Jahrzehnten eine feste Gr\u00f6sse in der Schwarzen Szene \u2013 und hat die Verschmelzung von Drama und Musik wohl gepr\u00e4gt wie wenige andere: Die Rede ist von Das Ich, der Band um Bruno Kramm und Stefan Ackermann.<\/p>\n<h3 style=\"font-weight: 400;\"><strong>Der Szene neue Kl\u00e4nge<\/strong><\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Mit dem neuen Jahr erschien 1991 das erste Album der Band, \u00ab<em>Die Propheten<\/em>\u00bb. Elf St\u00fccke bilden den Auftakt dieser nun bereits 35 Jahre w\u00e4hrenden Pr\u00e4senz, sie legen ein Fundament, auf dem 14 weitere Alben seither aufbauen. Doch es ist auch eine Grundlage, die einen schweren Stand schuf: \u00abGleich unser erstes Album wurde als Meilenstein bezeichnet, mit 30&#8217;000 verkauften Exemplaren. W\u00e4hrend wir zuvor in Abgeschiedenheit unserer Passion nachgingen, standen wir nun auf einmal im Fokus.\u00bb<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Obschon der Erfolg verdient war, f\u00fchrte er doch zu einer Blockade: Stefan und Bruno strebten nach Perfektion, wollten sich selbst und den H\u00f6rer:innen gerecht werden. Das f\u00fchrte zun\u00e4chst dazu, dass sie sich emanzipatorisch von der Szene lossagen wollten, um zu vermeiden, in dieselben Klischees zu fallen. Entscheidend war es schliesslich, als die K\u00fcnstler ihren Fokus \u00e4nderten. Das Resultat ist \u00ab<em>Staub<\/em>\u00bb, ein Album, das scharfe Sozial- und Gesellschaftskritik \u00e4ussert \u2013 ein Umstand, der auch jedes kommende Album pr\u00e4gen w\u00fcrde.<\/p>\n<h3 style=\"font-weight: 400;\"><strong>Den Tod \u00fcben<\/strong><\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wer ein Genre gepr\u00e4gt hat, das sich Neue Deutsche Todeskunst nennt, dessen Texte besch\u00e4ftigen sich auf vielerlei Ebenen mit selbigem. Ob in der Vertonung und Inszenierung der <em>Morgue<\/em>-Gedichte von Gottfried Benn oder in Versen wie aus \u2018He Mensch\u2019 (<em>Egodram<\/em>: 1998): \u00abWir \u00fcben heute schon den Tod von morgen\/Dass einer Tod meint und doch vom Leben spricht.\u00bb, der Tod ist im Oeuvre der Band allgegenw\u00e4rtig. Der scheinbare Gegensatz zwischen Leben und Tod findet im St\u00fcck \u2018Vanitas\u2019 eine weitere Klimax, wenn Das Ich \u2018<a href=\"https:\/\/www.deutschelyrik.de\/es-ist-alles-eitel.html\">Es ist alles eitel<\/a>\u2019 (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Andreas_Gryphius\">Andreas Gryphius<\/a>) zitieren, ein barockes Sonett.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Trotz dieser Omnipr\u00e4senz des Todes \u2013 sie ist gerade in der Schwarzen Szene stark formend und in der Musik ebenso wie in der Bildsprache sichtbar \u2013 ist die Lyrik der Band so vielschichtig wie wohl kaum eine andere: \u00d6kologische Themen, Gesellschafts-, Religions- und Herrschaftskritik, psychologische Themen sind nur einige der Bereiche, in die Das Ich vordringt. Schier unz\u00e4hlbar sind die intermedialen Referenzen zum Werk von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gottfried_Benn\">Gottfried Benn<\/a>, der Bibel, <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Georg_Trakl\">Georg Trakl<\/a> und vieler anderer<a href=\"applewebdata:\/\/1C992CEF-2E4B-4E66-8DFD-254E9907D135#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a>.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Referenzen erschliessen sich nicht immer im ersten Moment, doch sind sie integraler Bestandteil der St\u00fccke und machen einen besonderen Reiz aus. Immer aber steht am Anfang der Entstehung eines St\u00fcckes eine metaphysische Idee, die sich weiterentwickelt: \u00abDann w\u00e4chst sie wie ein Garten, den du nicht pflegst, am Ende siehst du dann, wo du die Pflanzen schneiden und z\u00e4hmen musst.\u00bb<\/p>\n<h3 style=\"font-weight: 400;\"><strong>Das Zeitalter der Maschine<\/strong><\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Inspiration ziehen Das Ich aber nicht nur aus literarischen Werken, sondern gerade heutzutage auch aus dem gesellschaftlichen Wandel, gegenw\u00e4rtigen Entwicklungen und Geschehnissen. Ein Beispiel findet sich auf dem neusten Album. Bruno Kramm besch\u00e4ftigt sich intensiv mit K\u00fcnstlicher Intelligenz, wie seine Reden oder auch die Erkenntnisse seiner Arbeit im KI-Bundesverband. \u2018Genesis (Urknall)\u2019 erz\u00e4hlt die Sch\u00f6pfungsgeschichte, aber eben nicht aus menschlicher Sicht, sondern aus der Perspektive einer KI. Das kratze eben an der menschlichen Hybris, wenn auf einmal feststehe, dass eine KI messbar kl\u00fcger sei als der Mensch.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u00dcberhaupt ist Bruno Kramm ein Mensch, der sich intensiv mit Maschinen besch\u00e4ftigt. Seine Expertise beschr\u00e4nkt sich nicht nur auf K\u00fcnstliche Intelligenz, sondern ist wesentlich weitgreifender. \u00abUnsere Subkultur hat immer schon den Anspruch gestellt, nicht Massenkonsum zu sein, aber es ist eben gef\u00e4hrlich, dass Kunst und Kultur durch KI so entwertet werden.\u00bb Er beschreibt dabei den Bogen von Sensoren, die den Gem\u00fctszustand messen und in einem beliebigen Streamingdienst eine allzeit angenehme Soundwatte schaffen, zur Idee, dass in Zukunft Stars durch das eigene Ich ersetzt werden k\u00f6nnten \u2013 mittels VR\/AR wird die konsumierende Person ins Zentrum des Films oder eben der B\u00fchne versetzt und steht selbst im Mittelpunkt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Bruno konstatiert, dass die heutige Kulturindustrie ganz grunds\u00e4tzlich den perfekten Kapitalismus manifestiert und ausbaut. Doch wer massgeschneiderte Musik, Filme, B\u00fccher erh\u00e4lt, der versinkt immer weiter in wohlige Wattenwelten und den trifft die Realit\u00e4t umso st\u00e4rker. In einer werteenthobenen Welt, in der oft sogar naturwissenschaftliche Disziplinen als meinungsgesteuert bezeichnet werden, in der Dinge durch KI vervielf\u00e4ltigt werden, ist Orientierung gefragt. \u00abDass wir uns dieses sch\u00f6ne Geschenk, Dinge zu erschaffen, als Erstes wegnehmen, ist traurig\u00bb stellt der K\u00fcnstler fest. \u00abOligarchen haben das Weltwissen entwendet und meinen nun, kraft ihres Reichtums eine neue digitale Monarchie schaffen zu d\u00fcrfen.\u00bb<\/p>\n<figure id=\"attachment_13492\" aria-describedby=\"caption-attachment-13492\" style=\"width: 770px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-13492\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/DSC_38601.jpg?resize=770%2C513&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"770\" height=\"513\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/DSC_38601-scaled.jpg?resize=770%2C513&amp;ssl=1 770w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/DSC_38601-scaled.jpg?resize=1170%2C780&amp;ssl=1 1170w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/DSC_38601-scaled.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/DSC_38601-scaled.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/DSC_38601-scaled.jpg?resize=2048%2C1365&amp;ssl=1 2048w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/DSC_38601-scaled.jpg?w=2340&amp;ssl=1 2340w\" sizes=\"(max-width: 770px) 100vw, 770px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-13492\" class=\"wp-caption-text\">Bild: Das Ich<\/figcaption><\/figure>\n<h3 style=\"font-weight: 400;\"><strong>Die Wunden unserer Torheit<\/strong><\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Es ist nun aber die Kunst, die einen Weg finden muss \u2013 weg von der Wand, an die wir uns selbst man\u00f6vriert haben. Bruno zitiert Adorno, wenn er sagt, die Musik sei die Kunstform, die am n\u00e4chsten daran ist, etwas bewirken zu k\u00f6nnen, insbesondere die Idee zu einer Revolution zu entfachen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der K\u00fcnstler beschreibt in diesem Kontext ein Experiment, in dessen Rahmen er Figuren entworfen hat f\u00fcr ein Drama: Mehrere KI-Modelle wurden angeleitet, ein spontanes Theaterst\u00fcck auf Basis dieser Figuren zu entwerfen. \u00abEs l\u00e4sst sich sehr viel lernen \u00fcber Bewusstsein oder unsere Kognition. Aber die KI verst\u00e4rkt die Nivellierung von Kunst, Kultur, aber eben auch der gesellschaftlichen Wahrnehmung.\u00bb Je st\u00e4rker die Menschen in dieser Gleichschaltung aufw\u00fcchsen, desto schwieriger falle die Auseinandersetzung mit Fiktion oder Realit\u00e4t, wenn sie dem nicht entspricht: Das generiert Angst, und sie ist selten eine gute Wegweiserin, wie sich in der Vergangenheit bereits zeigte.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Bruno erg\u00e4nzt: \u00abEs wird heutzutage zu wenig dar\u00fcber nachgedacht, weshalb die Dinge so sind, wie sie sind. Viele Menschen haben Angst vor dem Wandel, sie fl\u00fcchten sich ins abgeschlossene Idyll der 1960er Jahre.\u00bb In einer globalen Welt wie unserer taxiert er diesen Trend zu r\u00fcckw\u00e4rtsgerichteten Ideen als verheerend.<\/p>\n<h3 style=\"font-weight: 400;\"><strong>Destillat <\/strong><\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Genau hier h\u00e4lt Das Ich aber den Finger in Wunden und zeigt, dass Kunst unbequem sein und auf das H\u00e4ssliche hinweisen muss. Das neuste Album \u00abFanal\u00bb besch\u00e4ftigt sich folglich nicht nur mit Protagonisten, sondern r\u00fcckt auch Antagonisten in den Fokus. Die Anlehnung an Dadaismus und Expressionismus ist ebenfalls von hoher Relevanz f\u00fcr die Art und Weise, wie Das Ich Inhalte vermittelt: Das Schreien, das Unbez\u00e4hmbare, die stark \u00fcberzeichnete Darstellung \u2013 das alles geh\u00f6rt zur Essenz der Kunst von Das Ich.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Auch wenn wohl nicht jede:r die Ausdrucksst\u00e4rke einer Live-Performance positiv aufnimmt, so ist sie ein Schl\u00fcssel zu Das Ich. Bruno erz\u00e4hlt von einer Reise nach Japan, die Stefan und ihm vor Augen f\u00fchrte, dass sie mit ihren Auftrittskonzepten auf gutem Weg waren: In Japan n\u00e4mlich besuchten sie eine <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Butoh\">Ankoku But\u014d<\/a> \u2013 Vorstellung. Ins Deutsche \u00fcbersetzt heisst dieses Tanztheater, das \u00fcber keine feste Form verf\u00fcgt, \u00abTanz der Finsternis\u00bb und stellt eine nach dem Zweiten Weltkrieg entstandene Gattung dar. \u00abWir f\u00fchlten uns dadurch best\u00e4tigt und inspiriert.\u00bb<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Es lohnt sich, Teil der Live-Performance zu werden im Publikum: \u00abWir sind bis heute erstaunt dar\u00fcber, wie wenige Nachahmer unsere Performance gefunden hat. Stefan versteht es wie kein anderer, Texte in Gesten und Ausdruck zu transformieren. Er hat diese Kunst auf seine pers\u00f6nliche Art und Weise perfektioniert.\u00bb Im Laufe der Jahre haben sich f\u00fcr die einzelnen St\u00fccke Rituale entwickelt. Eine Darbietung der Band bezieht immer auch das Publikum ein, sei dies durch Blickkontakte oder aber auch, wenn Zuschauer:innen zu Souffleur:innen werden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Doch das Publikum wird auch auf eine ganz andere Weise Teil des Konzertes: \u00abDie Aura an Energie, die einem auf der B\u00fchne entgegenwallt, ist unglaublich \u2013 davon abh\u00e4ngig zu werden, ist nicht weithergeholt.\u00bb Die Nahbarkeit, die sich auch nach dem Konzert ergeben darf, k\u00f6nnte denn auch als letztes Qu\u00e4ntchen betrachtet werden, das die Gothic Subkultur \u00fcberleben l\u00e4sst, denn sie ist ein m\u00f6gliches Alleinstellungsmerkmal: \u00abDu siehst in den Gesichtern, die dir zugewandt sind, auch ein wenig, was f\u00fcr eine Person das ist, wie sie gewachsen ist.\u00bb Bruno betont das gemeinsame Erleben und dass die Rezeption der St\u00fccke in diesen Momenten am sichtbarsten ist.<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-13493\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/DSC_3883.jpg?resize=770%2C513&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"770\" height=\"513\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/DSC_3883-scaled.jpg?resize=770%2C513&amp;ssl=1 770w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/DSC_3883-scaled.jpg?resize=1170%2C780&amp;ssl=1 1170w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/DSC_3883-scaled.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/DSC_3883-scaled.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/DSC_3883-scaled.jpg?resize=2048%2C1365&amp;ssl=1 2048w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/DSC_3883-scaled.jpg?w=2340&amp;ssl=1 2340w\" sizes=\"(max-width: 770px) 100vw, 770px\" \/><\/p>\n<h3 style=\"font-weight: 400;\"><strong>Ruh dich aus \u2013 und schrei&#8230;<\/strong><\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In einem Gespr\u00e4ch mit <a href=\"https:\/\/festival.hfd.digital\/en\/speaker-2023\/?id=8c9d24e0-428e-4158-a4d8-cbebd448548d\">Dr. Tristan Behrens<\/a> erkl\u00e4rt Bruno 2021, dass die Musik, wie Das Ich sie machen, durch KI so einfach nicht zu ersetzen sei, da sie Br\u00fcche und zu viel Ungewohntes enthalte. Wer die Alben der Band anh\u00f6rt, stellt unmittelbar fest, dass hier wenig Gewohntes oder gar Repetitives zu finden ist. Jedem Album wohnt ein Grundgedanke inne \u2013 ein Klang oder eine Zeile, ein Satz.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Bruno erz\u00e4hlt: \u00abDie R\u00e4ume und Orte, an denen St\u00fccke entstehen, sind zentral. Jeder Raum, in dem du musizierst, spricht zu dir. Das ist schon an sich durch das Echo gegeben, aber es gibt Umgebungen, die eine besondere Wirkung haben.\u00bb Als einen solchen Ort beschreibt Bruno einen Stein am Ufer einer Sch\u00e4reninsel: Er sitze oft dort mit seinem Cello und nehme die Atmosph\u00e4re auf.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In diesem Kontext erscheinen auch die Ger\u00e4usche, die in zahlreichen St\u00fccken die Atmosph\u00e4re erschaffen oder verdichten. Das kann das Aneinanderreiben von Bimsstein sein, was er als besonders st\u00f6rend empfindet \u2013 oder aber das Surren von Millionen von Stechm\u00fccken: Letzteres w\u00e4re zu h\u00f6ren gewesen auf einem Song, der es schliesslich nicht auf das <em>Fanal<\/em>-Album geschafft hat: \u00abDas klingt richtig eklig und gruselig.\u00bb<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Als wenig inspirierend empfindet der K\u00fcnstler gegen\u00fcber den beschriebenen Orten hingegen das Studio: \u00abDort entsteht gar nichts. Es gibt nichts Schlimmeres f\u00fcr mich, als im Studio zu sitzen und die Songs am Ende zusammenzuschustern.\u00bb Er bezichtigt sich selbst der Prokrastination.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">W\u00e4hrend der Entstehungsprozess insgesamt oft sehr unterschiedlich ausf\u00e4llt, steht immer das Zusammenspiel von Stefan und Bruno im Zentrum. Gef\u00e4llt der Entwurf zu einem St\u00fcck dem einen nicht, so wird es verworfen: Das mutet schon fast ein wenig zen-buddhistisch an, denn auch hier kreiert man einen wundervollen Garten, den man im Anschluss wieder zerst\u00f6rt. Aktuell, so viel sei an dieser Stelle verraten, arbeiten die beiden K\u00fcnstler an einem neuen Album.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Inspiration bot in diesem Fall der <a href=\"https:\/\/dorsch.hogrefe.com\/stichwort\/sokratischer-dialog\">sokratische Dialog<\/a> um <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Phaidon\">Phaidon<\/a>. In dem von Platon verfassten Werk ist das Leitmotiv die Unsterblichkeit der Seele, es geht also um nichts Geringeres als die vermeintliche Dualit\u00e4t von Leben und Tod. Die Arbeit am Album an sich initiierte eine einzelne Zeile des Werks: \u00abFleisch ist die Mauer, die mich h\u00e4lt. Ich bin ein Ich, das nach aussen f\u00e4llt.\u00bb Das Publikum darf sich also freuen auf das, was kommen mag.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ausserdem wird ein Novum auf dem kommenden Album zu finden sein, n\u00e4mlich die Coverversion eines St\u00fcckes, das den beiden wichtig ist. Der Band vorzuwerfen, dass sie in den vielen Jahren des gemeinsamen Schaffens keine Weiterentwicklung durchgemacht h\u00e4tten, w\u00e4re ebenso falsch wie zu behaupten, dass Sigmund Freuds Dreiteilung des menschlichen Bewusstseins aktuelle G\u00fcltigkeit bes\u00e4sse. Nicht in der Forschung, nicht in der Namensgebung.<\/p>\n<h3 style=\"font-weight: 400;\"><strong>Im Innern des Ichs<\/strong><\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Denn auch wenn die Band sich als Das Ich bezeichnet \u2013 sich zwischen moralischer Instanz (\u00dcber-Ich) und Animalit\u00e4t (Es) als kritischer Verstand manifestiert \u2013 so erlegt dieser Name der Wahrnehmung auch Grenzen, welche die Band \u00fcbertreten <em>muss<\/em>. In den Anf\u00e4ngen war es noch ein Tabu, als Goth-Band in deutscher Sprache zu singen. Diese war n\u00e4mlich entweder mit dem Dritten Reich assoziiert oder aber mit Schlager. Bereits hier wurde unmissverst\u00e4ndlich klar: Diese Band setzt eigene Regeln fest.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u00dcber all die Jahre hinweg blieb die Band sich in einem treu, auch wenn Inhalte und Stile sich ver\u00e4ndert haben m\u00f6gen und neue Elemente hinzukamen: Die St\u00fccke zeugen von einer intensiven Auseinandersetzung mit der Materie und k\u00e4mpfen an gegen eine Welt, in der Fakten nicht mehr als solche wahrgenommen werden. Das Album \u00ab<em>Fanal<\/em>\u00bb hat denn hier auch Signalwirkung: Die Geschichten, die erz\u00e4hlt werden, zeigen historische Kontexte und Figuren auf und sind doch Warnlicht f\u00fcr die Gegenwart.<\/p>\n<figure id=\"attachment_13495\" aria-describedby=\"caption-attachment-13495\" style=\"width: 770px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-13495\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/das-ich-fanal-tour-2025-2026.png?resize=770%2C770&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"770\" height=\"770\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/das-ich-fanal-tour-2025-2026.png?resize=770%2C770&amp;ssl=1 770w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/das-ich-fanal-tour-2025-2026.png?resize=1170%2C1170&amp;ssl=1 1170w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/das-ich-fanal-tour-2025-2026.png?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/das-ich-fanal-tour-2025-2026.png?resize=768%2C768&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/das-ich-fanal-tour-2025-2026.png?resize=1536%2C1536&amp;ssl=1 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/das-ich-fanal-tour-2025-2026.png?resize=100%2C100&amp;ssl=1 100w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/das-ich-fanal-tour-2025-2026.png?resize=370%2C370&amp;ssl=1 370w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/das-ich-fanal-tour-2025-2026.png?w=2048&amp;ssl=1 2048w\" sizes=\"(max-width: 770px) 100vw, 770px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-13495\" class=\"wp-caption-text\">Bild: Das Ich<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das neue Album wird mit Bestimmtheit ankn\u00fcpfen, wo \u00ab<em>Fanal<\/em>\u00bb in einen Urknall m\u00fcndete: pointiert, lyrisch gewaltig und von hoher Relevanz. Wenn Phaidon den Schierlingsbecher ansetzen wird, dann werden wir gebannt seinen letzten Worten folgen.<\/p>\n<h2 style=\"font-weight: 400;\"><strong>Weiterlesen<\/strong><\/h2>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><a href=\"https:\/\/dasich.de\/?v=5f02f0889301\">Homepage<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/das_ich_band?utm_source=ig_web_button_share_sheet&amp;igsh=ZDNlZDc0MzIxNw==\">Instagram<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/Das.Ich.Band\/about\">Facebook<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&nbsp;<\/p>\n<h3 style=\"font-weight: 400;\"><strong>Vergangenes<\/strong> (Alben)<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">1990\/91&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Satanische Verse \/ Jericho<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">1991 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Die Propheten<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">1994&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Stigma<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Staub<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">1995&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Feuer<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Die Liebe (mit Atrocity)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">1996&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Das innere Ich<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">1998&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Kindgott<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Egodram<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Destillat<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Morgue<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">1999&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Re_Kapitulation (Best of, USA)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">2000&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Re_Laborat \/ Re_Animat (franz\u00f6sische., US- und russische Edition)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">2002&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Anti\u2019christ (US- und franz\u00f6sische Edition)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Momentum<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">2003&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Relikt (Best of)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">2004&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Lava: Glut<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Lava: Asche<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Lava (US-Edition)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">2006&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Cabaret<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">2007&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Addendum<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Alter Ego<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">2014&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Cabaret<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">2026&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Fanal<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&nbsp;<\/p>\n<h3 style=\"font-weight: 400;\"><strong>Kommendes<\/strong><\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Menschen, die in der Zitadelle Spandau eine Heimat gefunden hatten bei den Danse Macabre Nights, sollten in den kommenden Wochen aufmerksam bleiben. Wie bereits bei der letzten Ausgabe angek\u00fcndigt, werden sich neue Horizonte er\u00f6ffnen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Ich gehen auf Tour und werden am 1. August in Mexico City spielen (Orus Festival), im September in Granada, Spanien (25. September). Weitere Termine sind 9. Oktober (Rockfabrik, \u00dcbach-Palenberg), 17. Oktober (Dark Void-Festival, Club Vaudeville, Lindau) und 20. November (Helsinki Industrial Festival).<\/p>\n<figure id=\"attachment_13494\" aria-describedby=\"caption-attachment-13494\" style=\"width: 770px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-13494\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/DSC_3837.jpg?resize=770%2C770&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"770\" height=\"770\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/DSC_3837-scaled.jpg?resize=770%2C770&amp;ssl=1 770w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/DSC_3837-scaled.jpg?resize=1170%2C1170&amp;ssl=1 1170w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/DSC_3837-scaled.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/DSC_3837-scaled.jpg?resize=768%2C768&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/DSC_3837-scaled.jpg?resize=1536%2C1536&amp;ssl=1 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/DSC_3837-scaled.jpg?resize=2048%2C2048&amp;ssl=1 2048w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/DSC_3837-scaled.jpg?resize=100%2C100&amp;ssl=1 100w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/DSC_3837-scaled.jpg?resize=370%2C370&amp;ssl=1 370w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/DSC_3837-scaled.jpg?w=2340&amp;ssl=1 2340w\" sizes=\"(max-width: 770px) 100vw, 770px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-13494\" class=\"wp-caption-text\">Bild: Das Ich<\/figcaption><\/figure>\n<h3 style=\"font-weight: 400;\"><strong>Referenzen<\/strong><\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Wunden unserer Torheit: Grund der Seele<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Zeitalter der Maschine: Genesis (Urknall)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Den Tod \u00fcben: He Mensch<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ruh dich aus und schrei.. Der Schrei (Addendum: 2007)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Im Innern des Ich: Das innere Ich (2010)<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/1C992CEF-2E4B-4E66-8DFD-254E9907D135#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Besonders hohen Stellenwert im Bereich der Inspiration hatte der Gedichtband <em>Menschheitsd\u00e4mmerung<\/em>, der ab 1919 in mehreren Auflagen erschien. Herausgeber war Schriftsteller und Journalist Kurt Pinthus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>The following article is available in English.&nbsp; L&#8217;article suivant est \u00e9galement disponible en fran\u00e7ais. Ihnen wird die Welt nicht zu klein Im Gespr\u00e4ch mit Bruno Kramm Diese Band bedarf keiner Vorstellung, sie ist seit Jahrzehnten eine feste Gr\u00f6sse in der Schwarzen Szene \u2013 und hat die Verschmelzung von Drama und ...<\/p>\n","protected":false},"author":21,"featured_media":13496,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"ngg_post_thumbnail":0,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[3131,3033,17],"tags":[],"class_list":["post-13499","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-im-fokus","category-musikerinnen","category-news"],"acf":[],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Das-Ich-insta-scaled.jpg?fit=2048%2C2560&ssl=1","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/schwarze-welle.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13499","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/schwarze-welle.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/schwarze-welle.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schwarze-welle.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/21"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schwarze-welle.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=13499"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/schwarze-welle.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13499\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13503,"href":"https:\/\/schwarze-welle.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13499\/revisions\/13503"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schwarze-welle.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/13496"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/schwarze-welle.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=13499"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/schwarze-welle.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=13499"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/schwarze-welle.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=13499"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}