{"id":12661,"date":"2026-03-26T13:00:57","date_gmt":"2026-03-26T12:00:57","guid":{"rendered":"https:\/\/schwarze-welle.com\/?p=12661"},"modified":"2026-03-26T13:18:22","modified_gmt":"2026-03-26T12:18:22","slug":"jdead-noch-lange-nicht-muede","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schwarze-welle.com\/?p=12661","title":{"rendered":"j:dead &#8211; Noch lange nicht m\u00fcde"},"content":{"rendered":"<h2 style=\"font-weight: 400;\"><strong>j:dead &#8211; <\/strong><strong>Noch lange nicht m\u00fcde<\/strong><\/h2>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-12655 aligncenter\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Surrendering_MinusLogo.jpg?resize=770%2C770&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"770\" height=\"770\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Surrendering_MinusLogo-scaled.jpg?resize=770%2C770&amp;ssl=1 770w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Surrendering_MinusLogo-scaled.jpg?resize=1170%2C1170&amp;ssl=1 1170w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Surrendering_MinusLogo-scaled.jpg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Surrendering_MinusLogo-scaled.jpg?resize=768%2C768&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Surrendering_MinusLogo-scaled.jpg?resize=1536%2C1536&amp;ssl=1 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Surrendering_MinusLogo-scaled.jpg?resize=2048%2C2048&amp;ssl=1 2048w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Surrendering_MinusLogo-scaled.jpg?resize=100%2C100&amp;ssl=1 100w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Surrendering_MinusLogo-scaled.jpg?resize=370%2C370&amp;ssl=1 370w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Surrendering_MinusLogo-scaled.jpg?w=2340&amp;ssl=1 2340w\" sizes=\"(max-width: 770px) 100vw, 770px\" \/><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/j_dead_ENGLISH.pdf\">Read the English version here.&nbsp;<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Musiker er\u00f6ffnet die Hauptb\u00fchne des Amphi-Sonntags, wirkt bescheiden. Er dr\u00fcckt Dankbarkeit aus den Zuschauer:innen gegen\u00fcber, die bereits f\u00fcr diese erste Show am Morgen zum Tanzbrunnen gekommen sind: Jay Taylor ist das charismatische Mastermind hinter j:dead. Der Musiker, der bereits in Bands wie Tyske Ludder oder Tactical Sekt mitgewirkt hat, tritt mit j:dead als Solok\u00fcnstler in Erscheinung. Die aktuelle Reihe von Singles ist angelegt auf einen Jahreszyklus \u2013 von den zw\u00f6lf stehen acht noch bevor. Wer j:dead bereits live erlebt hat, weiss, dass es eine Reise sein wird, die nachhallen wird.<\/p>\n<h3 style=\"font-weight: 400;\"><strong>Die musikalische Entfaltung j:deads<\/strong><\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Als Jay im Jugendalter eine Gitarre erhielt, begann seine Faszination f\u00fcr Musik. Bereits im College spielte er in Bands, er sah sich immer als \u00abGoth-Metalhead\u00bb, begeisterte sich aber ebenso f\u00fcr Tanzmusik wie Trance. Als er von einer Band f\u00fcr eine erste Zusammenarbeit angefragt wurde, besiegelte dies seinen Weg als Musiker \u2013 der erste bezahlte Gig folgte bald mit <a href=\"https:\/\/tacticalsekt.bandcamp.com\">Tactical Sekt<\/a>, parallel war Jay Vokalist einer britischen Metalband.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Reise ging weiter mit verschiedenen Bands und zahlreichen Live-Engagements, unter anderem bei <a href=\"https:\/\/tyske-ludder.com\">Tyske Ludder<\/a>. Der Spass, andere Bands zu unterst\u00fctzen, ist bis heute geblieben. Gleichzeitig wuchs das Bed\u00fcrfnis, ein eigenes Projekt zu gr\u00fcnden. So entstand 2017 die Idee zu j:dead, im Dezember 2019 erschien die erste Single, \u2018<em>\u2019Haunt<\/em>\u2019\u2019. Nachfolgende Publikationen erschienen unter dem Label <a href=\"https:\/\/infactedrecordings.bandcamp.com\">Infacted Records<\/a>.<\/p>\n<h3 style=\"font-weight: 400;\"><strong>Zw\u00f6lf Monate \u2013 zw\u00f6lf Songs<\/strong><\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Mit der ersten Single \u2018\u2019<em>Pressure<\/em>\u2019\u2019 er\u00f6ffnete j:dead die f\u00fcr ein Jahr geplante Serie an Singles. Bisher sind davon die folgenden Titel erschienen: \u2018\u2019<em>Disgusting<\/em>\u2019\u2019, \u2018\u2019<em>Who Knows<\/em>\u2019\u2019 und \u2018\u2019<em>Feeling Alone<\/em>\u2019\u2019. Auf den ersten Blick fasziniert das Artwork, das bewusst in Graustufen gehalten ist und von <a href=\"https:\/\/dokodemo.nl\">Dokodema<\/a> (Nils van Hoeckel) gestaltet wird. Es folgt einer klaren \u00e4sthetischen Narration und r\u00fcckt die inhaltlichen Schwerpunkte der Songs ins Zentrum.<\/p>\n<figure id=\"attachment_12653\" aria-describedby=\"caption-attachment-12653\" style=\"width: 616px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-12653 size-medium\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/J-DEAD_WHOKNOWS_BANNER_1080x1350px.png?resize=616%2C770&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"616\" height=\"770\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/J-DEAD_WHOKNOWS_BANNER_1080x1350px.png?resize=616%2C770&amp;ssl=1 616w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/J-DEAD_WHOKNOWS_BANNER_1080x1350px.png?resize=936%2C1170&amp;ssl=1 936w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/J-DEAD_WHOKNOWS_BANNER_1080x1350px.png?resize=768%2C960&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/J-DEAD_WHOKNOWS_BANNER_1080x1350px.png?w=1080&amp;ssl=1 1080w\" sizes=\"(max-width: 616px) 100vw, 616px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-12653\" class=\"wp-caption-text\">Bild: Dokodema<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Lied \u2018\u2019<em>Disgusting<\/em>\u2019\u2019 etwa besch\u00e4ftigt sich mit Perspektiven und der Frage, wie man sich selbst im Gedankenspiegel erkennt. Das Artwork zeigt ein blosses Auge, \u00fcber das Balken in verschiedenen Grauschattierungen gelegt sind. In all diesen Balken mag sich das eigene Ich spiegeln und die Idee, dass sich dieses auch selbst bel\u00fcgt: \u00abThere\u2019s a mirror in my way, I\u2019m pretending im ok.\u00bb Bereits in diesem Kernsatz verdichtet sich die Quintessenz der St\u00fccke von j:dead: Emotionen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das aktuelle Projekt besch\u00e4ftigt sich mit grossen Gef\u00fchlen: Es geht darum, den Moment zu ergreifen und damit auch die Emotionen. Der Schaffensprozess war einer, der in Isolation stattfand. Die Lieder entstanden, indem Jay sich darauf fokussierte, Augenblicke der Emotionalit\u00e4t zu fassen und in Kl\u00e4nge und Text zu \u00fcbertragen. Die Melodien und Inspirationen speisen sich aus der eigenen Musikbiografie. Besonders zentral ist, dass harte B\u00e4sse und die Weichheit der Melodien Gegens\u00e4tze bilden und dadurch erst eine Ganzheit formen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dass es genau zw\u00f6lf Songs sein werden, ist auch der aktuellen Musiklandschaft geschuldet: Regelm\u00e4ssigkeit ist gefragt, und so formen zw\u00f6lf Emotionen und Ideen eine Odyssee, die sich Monat f\u00fcr Monat entfaltet. Die H\u00f6rer:innen k\u00f6nnen gespannt sein, wohin sie f\u00fchren wird.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u00abEs ist immer ein wichtiger Moment, wenn Songs ver\u00f6ffentlicht werden. Das Entlassen der Werke auf die Plattformen bedeutet, dass dem Moment der Erleichterung und Vollendung auch die Furcht vor den Reaktionen vorangeht.\u00bb<\/p>\n<figure id=\"attachment_12653\" aria-describedby=\"caption-attachment-12653\" style=\"width: 616px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-12653 size-medium\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/J-DEAD_WHOKNOWS_BANNER_1080x1350px.png?resize=616%2C770&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"616\" height=\"770\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/J-DEAD_WHOKNOWS_BANNER_1080x1350px.png?resize=616%2C770&amp;ssl=1 616w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/J-DEAD_WHOKNOWS_BANNER_1080x1350px.png?resize=936%2C1170&amp;ssl=1 936w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/J-DEAD_WHOKNOWS_BANNER_1080x1350px.png?resize=768%2C960&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/J-DEAD_WHOKNOWS_BANNER_1080x1350px.png?w=1080&amp;ssl=1 1080w\" sizes=\"(max-width: 616px) 100vw, 616px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-12653\" class=\"wp-caption-text\">Bild: Dokodema<\/figcaption><\/figure>\n<h3 style=\"font-weight: 400;\"><strong>Intensive B\u00fchnenpr\u00e4senz<\/strong><\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">j:dead muss man live erlebt haben, das ist klar. \u00abIch mag es ganz einfach, auf der B\u00fchne zu stehen, Menschen zu unterhalten und die Rolle einzunehmen, die mir die Musik gibt.\u00bb Die Freude an der Live-Performance teilt Jay mit seinen Freunden, sein Line Up besteht aus Hiler Tintel (Bass\/Gitarre), Andreas Schmitz (Schlagzeug), and Matt Dunne (Gitarre). Diese Verbundenheit merkt man dem Auftritt an, die Energie des Frontmannes \u00fcbertr\u00e4gt sich auf Bandmitglieder ebenso wie auf Publikum.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Auftritte fanden bereits an Festivals wie dem Amphi in K\u00f6ln als auch am Wave-Gotik-Treffen statt. Shows in Grossbritannien sind \u00fcblicherweise kleiner, daher ist es schwieriger, ein Konzert ohne Verlust durchf\u00fchren zu k\u00f6nnen. Jay bedauert es, dass die Musikbranche sich teilweise stark in Richtung einer kompetitiven Gesellschaft orientiert. Neue Festivals bekunden M\u00fche dabei, existieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jay h\u00e4lt fest: \u00abEs ist wichtig, dass die Leute, die zu einem Konzert kommen, auch die Unterhaltung erhalten, die sie sich w\u00fcnschen. Live-Shows f\u00fchlen sich so energiegeladen an wie in vergangenen Tagen.\u00bb Selbst eine schwere Verletzung h\u00e4lt den Musiker nicht davon ab, heute nach einer Pause wieder voller Enthusiasmus auf der B\u00fchne zu stehen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_12658\" aria-describedby=\"caption-attachment-12658\" style=\"width: 770px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-12658 size-medium\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Spotify01.jpg?resize=770%2C513&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"770\" height=\"513\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Spotify01.jpg?resize=770%2C513&amp;ssl=1 770w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Spotify01.jpg?resize=1170%2C780&amp;ssl=1 1170w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Spotify01.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Spotify01.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Spotify01.jpg?resize=2048%2C1365&amp;ssl=1 2048w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Spotify01.jpg?w=2340&amp;ssl=1 2340w\" sizes=\"(max-width: 770px) 100vw, 770px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-12658\" class=\"wp-caption-text\">(c) j:dead<\/figcaption><\/figure>\n<h3 style=\"font-weight: 400;\"><strong>Die musikalische Vision<\/strong><\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Auf seinen Schaffensprozess angesprochen, sagt Jay: \u00abDie Musik kommt aus mir selbst, aber oft realisiere ich erst viel sp\u00e4ter, was darunterliegt. Aber viel wichtiger als meine Intention ist das, was die H\u00f6rer:innen daraus machen.\u00bb Beim H\u00f6ren wird rasch klar, wie eindringlich die St\u00fccke wirken. Eines der Vorbilder von Jay sind Nine Inch Nails, die er nicht nur mag, weil sie verschiedene Stimmungen kombinieren, sondern eben auch ihrer Intensit\u00e4t wegen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">j:dead verbindet Einfl\u00fcsse der 90er Jahre wie <a href=\"https:\/\/theprodigy.com\">The Prodigy<\/a>, Synth-Pop der 80er wie <a href=\"https:\/\/www.depechemode.com\">Depeche Mode<\/a> und Elemente des Shoegaze. Eine aggressive Bassline trifft auf einen melancholischen Unterton \u2013 daraus entsteht ein Werk voller Kraft. F\u00fcr Jay ist Musik Ausdruck dessen, was Emotionen bedeuten, und der direkteste Zugang zu seinem Inneren. Sie kann f\u00fcr die H\u00f6rer:innen etwas tun, sie aufheitern oder die eigene Melancholie spiegeln. \u00abSpannend ist, dass diese Beeinflussung oft auch unerwartet ist. Musik vermag letztlich Vieles, was Worte alleine nicht k\u00f6nnen.\u00bb<\/p>\n<h3 style=\"font-weight: 400;\"><strong>Noch lange nicht m\u00fcde<\/strong><\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Name der Band bildet ein Wortspiel mit dem englischen Begriff \u2018jaded\u2019: Sich tief in Gedanken versunken sein, aber auch ersch\u00f6pft. In seiner Performance und seinen Songs ist von M\u00fcdigkeit aber nichts zu sp\u00fcren, nicht alle K\u00fcnstler:innen verm\u00f6gen es, ihre Energie \u00fcber ein ganzes Konzert hinweg so hochzuhalten, wie dies Jay tut. Er erl\u00e4utert: \u00abIch bin an einem Punkt in meinem Leben angelangt, an dem ich realisiert habe, dass ich nicht m\u00fcde bin, aber ich die Geduld f\u00fcr Dinge verloren habe, die so einfach nicht sein sollten in unserer Gesellschaft.\u00bb<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">G\u00fcte und die F\u00e4higkeit, sich mit dem Publikum verbinden zu k\u00f6nnen, sind f\u00fcr Jay weit wichtiger als die handwerklichen Fertigkeiten. Letztere lassen sich erlernen, w\u00e4hrend sich Verbundenheit und Menschlichkeit in einem finden \u2013 oder nicht. In das Musikbusiness einzusteigen und sich zu behaupten, das sei eine seelenlose Reise, die man alleine antritt: egal, wie gut oder schlecht man ist, ein weitreichendes Netzwerk ist aber ebenfalls hilfreich.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dass j:dead ein Werk geschaffen hat, das \u00fcberzeugt und eine hohe Intensit\u00e4t vermittelt, ist unbestritten. Live ist die Band ein Feuerwerk der Emotionen, nahbar und doch unbez\u00e4hmbar \u2013 eine jedenfalls, deren Bann man sich nicht entziehen kann, und auch nicht sollte.<\/p>\n<figure id=\"attachment_12656\" aria-describedby=\"caption-attachment-12656\" style=\"width: 770px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-12656\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Spotify07.jpg?resize=770%2C513&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"770\" height=\"513\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Spotify07.jpg?resize=770%2C513&amp;ssl=1 770w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Spotify07.jpg?resize=1170%2C780&amp;ssl=1 1170w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Spotify07.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Spotify07.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/schwarze-welle.com\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Spotify07.jpg?resize=2048%2C1365&amp;ssl=1 2048w\" sizes=\"(max-width: 770px) 100vw, 770px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-12656\" class=\"wp-caption-text\">Wave-Gotik-Treffen<\/figcaption><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>j:dead &#8211; Noch lange nicht m\u00fcde Read the English version here.&nbsp; Der Musiker er\u00f6ffnet die Hauptb\u00fchne des Amphi-Sonntags, wirkt bescheiden. 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